Jugendarbeit / Jugendbildung

Natur erfahren & Abenteuer erleben .
Anheuern, mitmachen und dabei sein, wenn es heißt:
      ..Leinen los und auf zu einem neuen Horizont…

Seit Anfang des Jahres 2014 haben wir eine stätig wachsenen Jugendgruppe. Dieses Projekt wird federführend von Elmar                ( Schipper ) und Ralf ( Teamer und Gewerke Koordinator auf der Anna-Lisa ) betreut.

Auf mehreren Vereinstouren, Ausbildungsfahrten und Überführungstörns 2015/16 konnten wir junge SeglerInnen für das Segeln und Leben auf unserem Traditionsschiff begeistern.

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Seit Anfang des Jahres 2016 sind wir Mitglied der S.T.A.G.   

( „Sail Training Association“ )

Die „Sail Training Association“ organisiert die „Tall Ships Races“, um jungen Menschen aller Nationen ein außergewöhnliches Erlebnis auf See zu bieten. Dabei steht nicht die professionelle Ausbildung im Vordergrund, sondern das Training aller interessierten Jungen und Mädchen unter Segeln als planmäßige Übung zur Verbesserung körperlicher, seelischer und sozialer Funktionen.

Weitere Info unter  http://www.sta-g.de/index.php

PETER SEGELT GEGEN DEN WIND                         https://www.youtube.com/watch?v=KE4FBr1OvXs

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Frachtentour mit der Jugendgruppe am Pfingstwochende 2017.                                                                                                                                  Mit der freundlichen Unterstützung des Kinderschutzbundes Niedersachsen!

Ah Heu,
hinter uns liegt ein buntes, wildes & sonniges Pfingstwochende. Wir hatten +-13 Teilnehmer an Bord. Heu, Holz, Farbe & Kohlen wurden geladen und gelöscht mit Shanty, Sonnennenbrand, Heuschnupfen, dicken Daumen und Rücken. ANNA-LISA war toll in Schuss. Anbei ein paar Bilder – später mehr.
Überführungstörn Juni 2016 von Wischhafen nach Husum : 

Die Überführung hat gut geklappt. Elmar, Cristoph, Rainer und Stefan sind mit unserer Jugendgruppe bei wechselhaften Wetter gut in Husum angekommen. Die Kids haben das Schiff geentert und hatten eine Menge Spass mit Schiff, Watt und einer gewonnener Regatta von Pellworm nach Husum mit der Windsbraut von Stade.

2014                                                                                                                                              Ralf beschreibt hier anschaulichen seinen Eindruck vom Schnuppertörn mit unserer neuen Jugendgruppe :

„Unser Schipper Ocke hat das mal in die Hand genommen und so ist das mit dem Segeltörn, den Sirka und Elmar vom Wischhafener Segelclub angeregt hatten, doch noch was geworden. Der Termin an einem Freitagnachmittag war zwar nicht ganz optimal, aber es sind doch 18 Leute, davon 5 Erwachsene, am 23. Mai um 14 Uhr an Bord gekommen. Nach der Hitze der vergangenen Tage konnte sich keiner mehr vorstellen, dass es mal wieder regnen könnte und die Wenigsten hatten sich darauf eingestellt. Um Punkt 14 Uhr fing es an zu regnen, was uns Anfangs nicht so begeisterte. Aber mit dem damit aufkommenden Wind konnten wir mehr anfangen.

Segel

Unter Motor ging es aus der Wischhafener Nebenelbe raus. In der Zwischenzeit gab es eine Sicherheitseinweisung und die Teams für Vorn und Achtern wurden eingeteilt. Auf der Elbe wurden Großsegel, Fock und Besan hochgezogen und wir nahmen kreuzend Kurs elbabwärts.

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Das sind in diesem Gebiet kurze Schläge, die uns bei reichlich Wind und Regen einiges abverlangten, denn die Segel und Schwerter mussten in kurzen Abständen bedient werden. Zurück ging es mit achterlichem Wind, das Wetter wurde immer besser, allerdings war es nicht mehr so windig. Als wir um 20.30 Uhr wieder in Wischhafen anlegten war das Wasser glatt, die Sonne kam durch und die Klamotten waren fast schon wieder trocken.“                                                                      Alles in Allem eine Runde Sache!

Kompass

Ocke war Schipper, Elmar Teamer achtern und ich auf dem Vorschiff, wo ich mit den Jugend-Kutterseglern die Segel bedient habe. Die Jungs und Deerns wussten sehr schnell, was zu tun war und Anweisungen wie Leinen klarlegen und Leinen aufschießen brauchte man ihnen nicht zu sagen.“

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“ Überhaupt wussten die Deerns und Jungs sich an Bord zu bewegen, hatten mit Schietwetter und der Krängung keine Probleme und fingen schnell an, das Schiff zu erkunden.  Die begleitenden Erwachsenen hielten sich die meiste Zeit unter Deck auf, was wohl auch an der gemütlichen Atmosphäre in unser Messe liegt. Jedenfalls wurden wir mehrfach darauf angesprochen.“                                                                                                                                                                                                                             100-0039

Was bleibt zu tun?

„Ich denke, um den Kontakt zu halten werden wir Arbeitswochenenden und Termine an die Segeljugend weitergeben. Sehr gut auch die Idee Rund Rhin (Regatta) mit einer Jugencrew zu fahren. Denn letzlich geht es auch darum, den Nachwuchs für die Traditionelle Seemannschaft und das damit verbundene Traditionelle Handwerk zu begeistern.“

Gruß Ralf

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Bootsbau-AG der Oberstufe Nordkedhingen

Im Frühjahr 2014 hat die Bootsbau-AG der Oberschule Nordkedhingen mit dem Bau eines Dorys für unseren Verein begonnen.

Dorys sind an Deck ineinander stapelbare, sehr leichte Boote, die von Mutterschiffen in den Fanggebieten zum Fischen zu Wasser gelassen werden.

Entwickelt wurden sie vor etwa 200 Jahren in Portugal und wurden weltweit eingesetzt. Die Besegelung war nur für kurze Strecken ausgelegt und simpel. Lugger, Spriet, Gaffel oder Hochsegel, es war Vieles möglich.

Am 25.11.2014 hat mich die Neugier getrieben, habe einen Kasten Limo und ein paar Kekse besorgt und unsere fleißigen Bootsbauer in ihrer Werkstatt besucht, da mich die Kunde erreicht hatte, das schon richtig was zu sehen sei. So war es dann auch.
Der Dozent, Elmar Specht, der das Projekt ins Leben gerufen hat und seine 8 Schüler der AG konnten ein Boot präsentieren, das in seinen Grundzügen fast fertig ist und man konnte deutlich sehen, was es mal werden soll.

An Hand des detaillierten Bauplanes an der Wand wurde mir allerdings erklärt, das es noch Einiges zu tun gibt.Unser Dory ist 467 Cm lang, 131Cm breit und wiegt komplett ca. 60 Kg. Es hat keinen Kiel, der Boden ist flach, ein kleines Spiegelheck und einen etwas hochgezogenen Bug.

Solche Boote erwartet man eher in flachen Gewässern, nicht auf dem Atlantik. Gebaut ist es aus Sperrholz. Der Anstrich wird traditionell in Weiß gehalten. Ich habe noch kurz unser Schiff und unseren Verein vorgestellt und dann ein paar Fotos gemacht, was bei recht beengten Verhältnissen gar nicht so einfach war. Die feierliche Übergabe des Bootes wird wohl Anfang der Segelsaison 2015 stattfinden. Dann haben wir die Möglichkeit uns die Segeleigenschaften dieses ungewöhnlichen Bootstyps zu „erfahren“. Wir freuen uns drauf!

Gruß Ralf

 

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Bildungsschiff Niederelbe e.V.